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Ein kleiner Schreck

Der kleine Ugolin gehörte von Anfang nicht zu denen, die als erste aus der Wurfbox stürmen. Er ist eher von der vorsichtigen Sorte. Mit der Zeit wurde er aber immer mutiger und inzwischen rennt er genauso wie die anderen draußen über die Wiese.

Seine Nickerchen macht er aber immernoch am liebsten unter dem Bettgestell im Welpengehege, da fühlt er sich sicher.


Heute nun kam Hedda mal wieder vorbei. Anscheinend hatte sie vergessen, dass die kleinen Welpen im Wohnzimmer sind. Sie rannte jedenfalls in ihrer typischen energiegeladenen Art von der Haustür direkt über das Welpengitter in das Gehege und direkt weiter in den Garten. Hinter ihr her ein bellender Franz, freudig begleitet von Olga und Sippi. Mit einem Wort: pures Chaos im Gehege! In der Hektik wurde ein Welpe sogar umgerannt. Ich hörte ein leises Wimmern in der Ecke, dort sah ich Ugolin und nahm in auf den Arm. Er schmiegte sich fest an mich und wollte erst mal nicht runter.

Später stellte sich heraus, dass es einer der schwarzen Welpen war, den man umgerannt hatte. Vermutlich Ursule, denn die bringt wirklich gar nichts aus der Ruhe.

Das Wimmern war auch nicht von Ugolin gekommen, sondern von Tête Flou, der aber schon lange wieder vergnügt durch die Gegend hüpfte.

Es war also alles gar nicht so schlimm gewesen für Ugolin. Aber inzwischen war er auf meinem Arm eingeschlafen, der kleine Dramatiker.


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