...ein bisschen was über uns

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Wir sind eine Familie mit drei erwachsenen Kindern. Unsere beiden Töchter, Malin und Emma, sind 19 und 21, unser Sohn Leander ist 24 Jahre alt. Zur Familie gehören, außer unserem Hund, noch einige Katzen. Unser Haus liegt im Städtedreieck Köln, Bonn, Aachen, in einem kleinen Dorf nahe Zülpich. Zum Haus gehört ein großer Garten, der direkt an ein kleines Wäldchen und die Felder grenzt. Zu unserem Glück liegt der Zülpicher Wassersportsee nur 20 Gehminuten von unserem Haus entfernt, die idealen Bedingungen also für einen Wasserhund.

Mein Mann und ich sind mit Hunden groß geworden. Ihn begleitete ein Schäferhund ein Stück seiner Kindheit, bei mir waren es ein Rauhaardackel und dann eine Pudel/Schnauzer Mischung.

Für uns war immer klar, daß zu unserer Familie ein oder mehrere Hunde gehören sollen. So holten wir 2003 unseren ersten eigenen Hund in die Familie, die unvergessliche Hilda, ein Parson Jack Russel Terrier. Hilda war ein Musterbeispiel ihrer Rasse, mit einer gehörigen Portion Jagdtrieb und einer Ausdauer, die sie nach einer einstündigen Tour mit dem Rad nur fragen ließ: „Was machen wir jetzt?“. Was es bedeutet, wenn in der Rassebeschreibung „viel Temperament“ steht, haben wir erst durch Hilda gelernt.

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2006 zog dann der ruhende Pol, und meine gute Begleiterin durch den Alltag mit drei Kindern, in unser Haus ein: Luise, die Landseerhündin. Riesig und voller Liebe und Güte für jeden, stets zurückhaltend und freundlich. Nur wenn sie ihre Freundin Hilda durch einen anderen Hund bedroht sah (in der Regel war Hilda der Aggressor, aber das war Luise egal), wurde sie zur Furie und legte sich mit ihren 60kg auf den angreifenden Hund. Was soll man dazu sagen?

2018 starb dann erst Hilda mit 15 Jahren an Altersschwäche und nur 10 Tage später mußten wir Luise gehen lassen. Sie war fast 12 Jahre alt geworden. Ein schmerzhafter Verlust für uns alle.

Es war klar, daß es nicht ohne Hund weitergehen konnte und so machten wir uns auf die Suche nach einem Züchter. Die Rasse Barbet hatte ich schon einige Jahre früher in einem Buch entdeckt und fand an ihr sofort Gefallen. Ein kleinerer Hund als Luise, vom Wesen her aber genauso freundlich und leicht erziehbar.

Nach der Recherche im Internet verfolgte ich einige Züchter aus Deutschland und der Schweiz regelmäßig auf ihren Internetseiten. Mit dem Wissen um die Seltenheit der Rasse, machten wir uns auf eine lange Wartezeit gefasst. Aber erstaunlicherweise hatten wir gleich bei der zweiten Anfrage Glück und so kam im Sommer 2018 Pompea di Casa Odina, von uns Frau Sippel genannt (wobei die Damen der Familie sie meistens Sippi rufen), ins Haus der Familie Schmidt.

Zwingername kurz erklärt

Beschäftigt man sich mit der Geschichte der Barbets, so trifft man immer wieder auf mehr oder weniger berühmte Zeitgenossen, die einen Hund dieser Rasse ihr Eigen genannt haben sollen.

Der Legende nach gehörte auch Napoleon Bonaparte zu den Barbetfreunden. So soll ihm sein Hund "Moustache" stets ein treuer Begleiter gewesen sein.

Egal ob die Geschichte zu den Märchen gehört oder ihr wahre Begebenheiten zugrunde liegen, uns gefiel die Idee, den treuen Begleiter Barbet und stellvertretend dafür den Namen „Moustache“ durch unseren Zwingernamen hervorzuheben. Zudem lieben wir den Bart (frz. Barbe), der den Barbets ihren Namen gab. Besonders der, bei unserer Frau Sippel leicht heller geratene, Schnauzer (frz. Moustache) hat es uns angetan.

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Natürlich wird unsere Zucht mit unserer Frau Sippel als Stammhündin beginnen und so soll ihr auch die Ehre zuteil werden, im Namen des Zwingers hervorzustechen. Schließlich hat sie auch den meisten Einfluss auf Aussehen und Benehmen ihrer Nachkommen. Denn der Erziehungsstil der Hündin ist weitaus prägender für den Charakter der Welpen, als oft angenommen. Wir begleiten und unterstützen sie natürlich nach Kräften bei ihrer Arbeit, aber Frau Sippel gebührt der meiste Ruhm.

So hoffen wir und freuen uns auf eine Vielzahl kleiner, temperamentvoller Schnauzbärte - auf Sippels Moustaches!